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Familien-Auszeit in der Eifel

Zu Gast in der neuen Jugendherberge Gemünd Vogelsang

Familien-Auszeit in der Eifel
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Familien-Auszeit in der Eifel

Die neue Jugendherberge: Spielplatz, Zimmer, Kräutergarten auf dem Dach. Und der großartige Ausblick von Vogelsang über den Nationalpark Eifel.

Ein Wochenende in der Natur, einfach mal raus und den Kopf frei bekommen - das kam nach einer anstrengenden Woche wie gerufen. Um 16 Uhr am Freitag waren wir startklar. Von Düsseldorf aus erreichten wir nach einer nur 1,5-stündigen Autofahrt unser Ziel am Rande des Nationalparks Eifel, die neue Jugendherberge Gemünd Vogelsang. Schon von außen waren wir von der modernen Architektur beeindruckt. Dank seines riegelartigen Baukörpers und der Holzfassade passt sich das moderne Haus perfekt an die Umgebung an. Große Fensterfronten lassen vermuten, was sich kurz darauf bestätigt: Die Räume innen sind hell und freundlich. Hinter der Eingangstür erwartete uns ein großzügiges Foyer mit einer modernen und gleichzeitig gemütlichen Sitzgruppe. Das Einchecken verlief trotz des durch Corona bedingten erhöhten Erklärungsbedarfs schnell und unkompliziert, woraufhin der Rest der Familien neugierig unser Zimmer in Augenschein nahm. Ich hingegen durfte mich über eine Hausführung mit dem Herbergsleiter Jascha Rasky freuen.

 

Die Jugendherberge
Während der Führung durch die Jugendherberge wurde schnell klar, dass hier alles wunderbar durchdacht ist. Es gibt ganz im Sinne der Jugendherbergs-Idee viel Platz für gemeinsame Begegnungen der verschiedenen Gästegruppen wie Familien, Einzelreisende, Schulklassen und Tagungsgästen. Gleichzeitig gelingt dem Haus aber auch eine räumliche Trennung überall dort, wo Ruhe nötig ist. Links vom Foyer liegt der Speisesaal, rechts das Bistro sowie vier der insgesamt neun Tagungsräume. Die Gästezimmer befinden sich ausschließlich im ersten und zweiten Stock, die sowohl über das Treppenhaus als auch über zwei Aufzüge erreichbar sind. Insgesamt 56 Zimmer mit 188 Betten sind über beide Etagen verteilt, wobei im zweiten Stock die Zweibettzimmer von den Familien- und Mehrbettzimmern getrennt sind. Zwischen den Fluren liegt im ersten Stock ein weiterer Tagungsraum und im zweiten Stock ein gemütliches und zugleich modern eingerichtetes Kaminzimmer, das derzeit coronabedingt zwar nicht genutzt werden darf, aber gemütliche Winterabende verspricht. Im dritten Stock befindet sich das Highlight des Hauses: Ein Premium-Tagungsraum mit Teeküche und Dachterrasse. Hier tagen größere Tagungsgruppen vollkommen ungestört und werden höchstens von der wundervollen Aussicht abgelenkt - oder vom Küchenchef, der hier gemeinsam mit dem Haustechniker einen kleinen Kräutergarten angelegt hat. Auch für private Feiern wie Hochzeiten und Geburtstage bietet diese Etage beste Voraussetzungen. Zum Schluss durfte ich noch einen Blick in den Keller werfen. Hier sind - ganz wichtig für Familien, die einen längeren Aufenthalt planen - eine Waschmaschine und ein Trockner, die gegen Gebühr genutzt werden können. Noch nicht ganz fertig ist der Disco- und Partyraum, der trotzdem schon vielversprechend aussieht: Schwarze Wände, eine Bar, eine Licht- und Soundanlage und eine selbstgebaute Lounge aus Europaletten versprechen lange und lustige Abende während die übrigen Gäste ungestört im Bistro entspannen oder in ihren Zimmer schlafen können.

 

In unserem gemütlichen Zimmer mit zwei Stockbetten - die Familienzimmer mit Doppel- und Stockbett waren alle belegt -, einem schicken Badezimmer sowie separater Toilette waren inzwischen die Taschen ausgepackt, die Betten bezogen und alle startklar für das Abendessen. Und das war dank Salatbuffet, Hauptgericht und Nachtisch reichlich, gesund und lecker. Gut gestärkt wollten es sich die Kinder im Anschluss natürlich nicht nehmen lassen, wenigstens noch kurz das nagelneue Klettergerüst unter die Lupe zu nehmen. Dann ging es aber schnell ins Bett, denn für den nächsten Tag hatten wir uns einiges vorgenommen…

 

Die Umgebung und ihre Freizeitmöglichkeiten
Am Samstag wollten wir von der Jugendherberge zur knapp sieben Kilometer entfernten ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang wandern. Schließlich trägt die Jugendherberge den Zusatz „Vogelsang“ und ist vor allem durch Programme für Schulklassen eng mit dem heutigen Ausstellungs-, Kultur- und Bildungszentrum verbunden. Vorher wurde natürlich ausgiebig - und das nahmen vor allem die Kinder wortwörtlich - gefrühstückt. Frische Brötchen, verschiedene Aufschnitte, Käse, Marmelade, Cerealien, Saft, Kaffee und Tee ließen keine Wünsche übrig. Schließlich ging es los auf dem Eifelsteig, der direkt an der Jugendherberge entlangführt. Schon nach wenigen Metern kroch uns ein Beweis für die unberührte Natur der Eifel direkt vor die Füße: eine Blindschleiche kreuzte unseren Weg - nicht nur für die Kinder ein totales Highlight, das Lust auf die weitere Wanderung machte. Im weiteren Verlauf sorgten Pferde, viele verschiedene Pflanzenarten, Käfer und kleine Kröten für ganz viel Abwechslung und dafür dass wir um die Mittagszeit noch ein langes Stück vor uns hatten. Da aber der Hunger sich meldete, kehrten wir in ein kleines Bauerncafé ein, in dem es verschiedene Suppen, herzhafte Brote und leckere Torten gab. Das letzte Stück bis nach Vogelsang führte uns vorbei an den Aussichtspunkten „Modenhübel“ und Kickley, von wo aus wir einige Gebäude der Burg Vogelsang bzw. den Ortsteil Gemünd und sogar die Jugendherberge erblicken konnten. Dann endlich erreichten wir unser Ziel.

 

Auf Vogelsang angekommen erkundeten wir zuerst ein wenig den ca. 100 Hektar großen Komplex, der einst als Kaderschmiede für den NS-Führungsnachwuchs diente. Heute ist der Internationale Platz Vogelsang eine Begegnungs- und Bildungsstätte und beherbergt zwei Dauerausstellungen: „Wildnis(t)räume“ und „Bestimmung Herrenmensch“. Und weil beides interessant klang, teilten wir uns auf: Mein Mann besuchte die Ausstellung über die jungen Männer, die in den Ordensburgen zur zukünftigen Führungselite der NS-Herrschaft geformt werden sollten. Eine interessante Ausstellung, die vor allem nachdenklich macht. Denn am Ende werden Fragen aufgeworfen, die über die NS-Geschichte hinausgreifen. Wie hätten wir damals gehandelt und gibt es heute vergleichbare Situationen auf der Welt? Weniger beklemmend, aber nicht weniger interessant war die interaktive Erlebnisausstellung, die meine Kinder und ich besuchten. Mit Begeisterung entdeckten die Kinder die verschiedenen Mitmachstationen. Wie fühlt es sich für eine Spinne an, wenn Beute in ihr Netz fliegt? Was passiert in einem Ameisenhaufen im Frühling, Sommer, Herbst und Winter? Übrigens: Bei der Familien-Pauschale „Wildnisträume“ der Jugendherberge Gemünd Vogelsang ist neben zwei Übernachtungen mit Halbpension auch der Eintritt in die Ausstellung inklusive.

 

Nachdem wir einiges über die Natur der Eifel erfahren hatten, war der Tag schon weit vorangeschritten. Unseren ursprünglichen Plan, noch einen Abstecher nach Bad Münstereifel zu machen, mussten wir leider verwerfen. Schade, denn dort gibt es ein City Outlet, welches in den mittelalterlichen Stadtkern mit seinen denkmalgeschützten Fachwerkhäusern integriert ist. Also beschlossen wir, uns noch die Victor-Neels-Brücke anzuschauen, die seit 2009 der Überquerung des Urftsees dient. Die behindertengerechte Stahl-Hängebrücke, deren Tragkonstruktion im Wesentlichen aus nur vier Seilen besteht, wurde 2010 mit dem Preis des Deutschen Stahlbaus u. a. für ihre landschaftsschonende Bauweise und umweltgerechte Ästhetik ausgezeichnet.

 

Zurück in der Jugendherberge, die man wahlweise zu Fuß an der Urft entlang oder von Vogelsang bequem mit dem Bus erreicht, freuten wir uns erneut über ein leckeres und reichliches Abendessen. Nach der obligatorischen Spielplatzrunde fielen die Kinder erschöpft in ihre Betten, während wir noch einen Abstecher ins Bistro machten, das täglich von 16 bis 22 Uhr geöffnet ist. Für den Sonntag, der ja leider schon unser Abreisetag war, hatten wir uns nur noch ein kurzes Programm überlegt, da wir nachmittags schon wieder zu Hause sein mussten. Unsere Wahl fiel auf den Besuch der „Erlebniswelt Eifeltor“ mit Sommerrodelbahn, Minigolfanlage und Quadbahn. Von hier aus gibt es außerdem einen direkten Zugang zum LVR-Freilichtmuseum Kommern, das wir von einem früheren Besuch kannten und das in jedem Fall einen Besuch wert ist. Das Museum zeigt eindrucksvoll und originalgetreu, wie die Menschen vor 100 Jahren gelebt und gearbeitet haben. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das Wildgehege Hellenthal mit seiner berühmten Greifvogelstation. Dort gibt es Dammwild, Waschbären, Wildschweine sowie eine eindrucksvolle Anzahl an Greifvögeln, die man bei der täglichen Flugshow sogar live beobachten kann. Viele weitere Freizeitmöglichkeiten gibt es direkt auf der Seite der Jugendherberge und natürlich auch bei den freundlichen Mitarbeitern vor Ort.

 

Das Fazit dieses Wochenendes von Claudia G. aus Düsseldorf

Die neue Jugendherberge Gemünd Vogelsang ist perfekt auf die Bedürfnisse von Familien eingestellt. Aber auch ander Gästegruppen können hier einen entspannten und erlebnisreichen Aufenthalt verbringen. Die Umgebung eignet sich ideal für einen Kurztrip am Wochenende oder in den Ferien. Dafür hat das Haus auch genau die richtige Pauschale im Angebot. Bei dem „Aktionspreis 3-für-2“ bekommen Familien bei einem dreitägigen Aufenthalt mit Frühstück eine Nacht im Familienzimmer geschenkt. Um alles zu erkunden, was die Nordeifel zu bieten hat, sind aber deutlich mehr Tage notwendig. Kids von 9 bis 13 Jahren können in den Herbstferien eine ganze Woche in der Jugendherberge Gemünd Vogelsang verbringen. Ohne die Eltern, dafür aber gut betreut von qualifizierten Referenten erkunden sie bei der Ferienfreizeit „Wildnisscouts“ den Nationalpark Eifel. Die Freizeit findet vom 18. bis zum 24. Oktober statt und hat noch Plätze frei.

 

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